Black Gold: Oil Drilling Simulator

  • Zitat

    Black Gold: Oil Drilling Simulator versetzt dich direkt in die schlammigen Stiefel eines Pioniers auf der Jagd nach dem großen Reichtum. Dieses First-Person-Managementspiel schenkt dir den Erfolg nicht – du erarbeitest ihn dir mit Schweiß, Schmierfett und unbändigem Ehrgeiz.

    Eigentlich ein wirklich schönes Spiel, allerdings war ich nach 6 Stunden schon durch und die Motivation zum Weiterspielen tendiert Richtung 0, da man wirklich schon alles gesehen hat,

    Man beginnt, wie für Simulationen typisch, erst einmal mit dem Aufräumen des Hauses. Danach baut man sich den ersten Bohrturm wieder auf. Holz fällen für Baumaterial, Leute einstellen, Fässer kaufen und den Wald in die Dampfmaschine stopfen.

    Im Laufe des Spieles baut man immer weiter aus. Neue Produktionen, weitere Bohrtürme, einen Bahnhof der bis zu 75.000 Gallonen Diesel für den Abtransport per Zug vorhält.

    Es ist viel grinden angesagt, später baut man aber eine Holzfällerhütte und erschließt eine Erzmine, was das Ganze dann angenehmer macht.

    Wirklich viel mehr kommt dann aber auch gar nicht. Nach gut 5 Stunden war meine Hauptbeschäftigung, mit einer Ölkanne herumzulaufen und quietschende Antriebe zu ölen. Hier wären vielleicht Ausfälle, Beschädigungen, Wartungen oder feste Lieferverträge etwas, was dem Spiel noch mehr Tiefe gegeben hätte.

    Wie gesagt, für 5-6 Stunden ein wirklich schönes Spiel, danach wirds aber eintönig und langweilig.

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    Ich kaufe ein "F" und möchte lösen: 🔳uck A🔳D!

  • Das klingt eher nach einem netten kleinen Aufbau-Spiel als nach einer echten Langzeit-Simulation. Gerade der Punkt mit der Ölkanne ist schon bezeichnend: Wenn die wichtigste Tätigkeit im Endgame nur noch „quietschendes Zahnrad suchen und ölen“ ist, fehlt einfach ein sinnvoller Kreislauf. Ausfälle, schwankende Ölpreise oder verbindliche Lieferaufträge hätten da ordentlich Druck und Entscheidungen reingebracht.

    6 Stunden finde ich für einen kleinen Indie-Titel nicht automatisch schlecht – kommt halt stark auf den Preis an. Aber dass danach praktisch kein Grund für einen Neustart bleibt, ist schade. Gibt’s denn wenigstens unterschiedliche Karten oder Szenarien, oder läuft jeder Durchgang im Grunde identisch ab?

  • Der reguläre Preis liegt bei 15,49 €. Für mich etwas happig für 5-6 Stunden Spielzeit. Allerdings hab ich auch schon wesentlich teurere Spiele gekauft aus denen schon nach wenigen Minuten die Luft raus war. Also der Preis passt schon irgendwie, zumal man bei Steam ja auch öfter mal nen Sale hat.

    Aber mit ein wenig mehr Aufwand hätte das Spiel ein brillanter Dauerläufer werden können.

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  • Ja, bei 15,49 € würde ich auch eher auf einen Sale warten. 5–6 gute Stunden sind nicht automatisch zu wenig, aber hier fehlt danach offenbar komplett der Wiederspielwert. Gerade bei einem Aufbau-Spiel müsste sich eine zweite Runde durch andere Karten, Ressourcenverteilung oder schwierigere Verträge anders anfühlen – sonst ist der Ablauf beim ersten Durchspielen praktisch schon gelöst.

    Ich hatte bei ähnlichen Spielen oft länger Spaß, sobald es zufällige Ereignisse oder begrenzte Liefertermine gab. Selbst simple Sachen wie steigende Brennstoffpreise, defekte Pumpen oder konkurrierende Bohrteams hätten das Ölen zumindest in eine sinnvolle Entscheidung eingebaut. Gibt es denn Hinweise auf Updates oder Mod-Support? Ohne Nachschub wird das vermutlich eher ein netter Sale-Kauf als ein Dauerläufer.

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