Wer die letzten Jahre meine Blogbeiträge verfolgt hat, kennt meine Meinung zu Galeria.
2020, 2022, 2024 und nun 2026 meldete die Kette Insolvenz an. Zahlreiche Filialen wurden geschlossen. Beschäftigte bangen um ihre Jobs, Gläubiger bleiben auf ihren Forderungen sitzen oder verzichten darauf.
Ja, das kann mal passieren, aber alle 2 Jahre immer wieder die gleiche Leier? 2024 habe ich schon gesagt, dass es besser wäre, sie würden endgültig einen Schlussstrich ziehen. Klar - da hängen 12.000 Arbeitsplätze dran und sie zahlen (wie immer) den Preis für die Fehler im Management.
Mal abgesehen davon: Die Zeiten für solche Konsumtempel sind doch schon lange vorbei ... aber das schreibe ich nun auch schon seit Jahren immer wieder.
Die Bedeutung von Kauf- und Warenhäusern im Einzelhandel ist in den vergangenen Jahren stark gesunken. Ihre Marktanteile sanken nach Angaben des Handelsforschungsinstituts EHI seit 2020 von 4,2 Prozent auf zuletzt 1,2 Prozent. In diesen Zahlen sind neben Galeria unter anderem die Handelsketten Müller und Woolworth enthalten. Zwar gibt es noch kleinere Anbieter wie Breuninger, die KaDeWe-Gruppe und das Kaufhaus Stolz. Ein Aus für Galeria würde jedoch zugleich das Ende der Ära klassischer Warenhäuser markieren.
Sag ich doch!