Freiburg: Schulessen nur noch vegetarisch

Letzte Aktualisierung: 24. Oktober 2022 um 16:11 Uhr von Madekozu

Essen ohne Fleisch ist gut für Umwelt und Tierschutz. Die Stadt Freiburg will in Kitas und Grundschulen nur noch fleischloses Essen anbieten. Dafür gibt es Kritik vom Ministerium.

Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/freiburg-vegetarisch-essen-100.html

Ich bin mir nicht so sicher, ob das wirklich so gut ist. Hier geht es auch nicht darum, eine eventuell gesündere Ernährung anzubieten, sondern es geht einfach nur um die Kosten. Bei mehr als 500.000 Essen im Jahr kann da natürlich einiges zusammen kommen. Der Preis für ein Essen soll aber ebenfalls noch angehoben werden – von 3,90 auf 4,80 EUR. Das wird vielen sicher sehr weh tun und eventuell gibt es dann gar nix Warmes mehr für die Kleinen und Größeren.

Ist es aber auch wirklich eine ausgewogene Ernährung? Ich für meinen Teil bin da skeptisch – vor allem da es schnell zu Eisen- und Vitamin B12-Mangel führen kann.

Dann hab ich auch ein Problem damit, daß sich der eigene Geschmack so nicht wirklich entfalten kann, schließlich wird einem ja mehr oder weniger diktiert, was man zu essen hat. Ich (als Fleischfresser) finde es richtig, daß weniger Fleisch auf den Tisch kommt und natürlich auch vegetarische Alternativen angeboten werden, aber beschlossener Komplettverzicht, das kann es doch irgendwie auch nicht sein.

Richtig aufregen könnte ich mich wieder, da hier an den Kleinen gespart wird, während an anderen Stellen Geld zum Fenster rausgeworfen wird. Irgendwas stimmt doch da nicht, oder?

Nun, das Gute an der Sache – ich hab mit Freiburg nichts zu tun … also könnte es mir ja eigentlich egal sein – isses aber dann doch nicht, vor allem wenn es im “Söderland” ist.

5 Gedanken zu „Freiburg: Schulessen nur noch vegetarisch“

  1. Hatte das auch im TV gesehen und bin da ziemlich bei dir. Aber: Nur weil man 5x pro Woche eine einzige Mahlzeit des Tages vegetarisch gestaltet, wird man nicht gleich unter Eisenmangel leiden. (Vermutung. Bin kein Mediziner.) Zum Frühstück und Abendbrot können die Kids ja problemlos Wurstbrote essen.

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    • Klar bekommt man nicht so schnell Eisenmangel und das muß ja auch nicht zwingend passieren. Aber wer sagt, daß die Kids morgens oder abends in die Wurst beißen wollen, wenn es in der Schule nix mit Fleisch gibt – in der Schule lernt man ja, auch Ernährung.

      Naja – wenn ich an meine Schulzeit denke … ich bin ohne Frühstück los – gab ja in der Schule was (und natürlich ne Flasche Milch täglich) … und Abends hab ich auch nicht wirklich was gegessen. Hab aber auch kaum Schatten geworfen. Könnte mir gut vorstellen, daß ich da kein Einzelfall bin, brauch mich ja nur mal hier in der Wohnung umschauen – ist manchmal problematisch.

      Tja, und wie sieht es heute aus … immer noch ohne Frühstück aus dem Haus und irgendwann wenn ich dazu komme ein Brot ins Gesicht gesteckt …. Abends wird dann alles nachgeholt, sieht man auch :/

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    • Bei uns waren das immer Flaschen. Normale Milch, Erdbeermilch, Vanillemilch oder der Renner natürlich … Kakao (war für uns aber immer zu teuer – hab Vanille gehabt).
      Die Flaschen hatten nen Aludeckel, die wurden im Vorbeigehen natürlich immer gern mal eingedrückt.

      Gab dann auch “Milchdienst” – da durfte man dann vor der Frühstückspause durch die ganze Schule latschen und die Milchkästen vor die Klassen stellen (für ca 700 Schüler). War ein ganz schönes Geschleppe und wehe man hat mal nen Kasten vertauscht, da war die Hölle los.
      Eklig beim “Milchdienst” … man musste die leeren Flaschen auch wieder einsammeln – im Sommer auf jeden Fall sehr unangenehm gewesen.

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      • Hm, das Wort Milchdienst sagt mir was, aber ich kann mich nicht daran erinnern, ob wir Kästen verteilt haben. Ich meine, bei uns war das eher Mithilfe beim Austeilen in der Cafeteria. (Oder wie auch immer dieser Raum in der Schule zu DDR-Zeiten genannt wurde.) Und wenn welche übrig blieben, durfte man ein Tetra Pak zusätzlich haben.

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