Neue Deutsche Todeskunst: Relatives Menschsein

Aktualisiert am 30. September 2022

Eine Anfang der 90er Jahre gegründete Band.

Schon der Klang der Stimme von Amadeus ist es, der den Texten ein gewisses Etwas gibt.

Die Themen sind mir vertraut, beschäftigten mich schon lang und tun es auch heute noch. Für mich waren es wahre Meister ihres Fachs. Schade, dass die Reise doch “recht schnell” wieder endete.

Veröffentlichungen

Sprossen zum Wahn

Realität ist wie Fantasie
Oft nur ein Geisteszustand
Eine Betrachtungsweise
Die Wände um mich
Scheinen sich zu verdrehen
Nackt, elend, gegen die Wand gekauert

Aaaaaah!
Kampf gegen die Bewusstlosigkeit
Einmal vom Licht durchflutet
Dann vom Schatten erfüllt
Grauer Nebel scheint mich zu umwirbeln
Sprossen zum Wahn (Repeat)
Aaaaaah!
Sprossen zum Wahn (Repeat)
Wahn (Repeat)

Das Gespenst der Zeit
Nagt am Mark meines Seins
Sprossen zum Wahn (Repeat)


Text: Relatives Menschsein, abgeholt bei: genius.com

Das ist/war eins meiner Lieblingsstücke. Wer jetzt übrigens denkt, “bäh, Grufties – diese humorlosen Bleichgesichter….”, ihr irrt euch!

Auch heute höre ich sie noch sehr gern, aber nur noch sehr selten, da auch viele Erinnerungen beim Hören wieder wach werden, nicht nur Schöne. Live durfte ich sie nur ein Mal erleben und das auch nur sehr kurz, hatte damals nicht gedacht, etwas zu verpassen.

Vor einigen Jahren tauchte dann plötzlich eine Homepage von Relatives Menschsein auf. Leider verpuffte die Hoffnung wieder, aber ein paar Infos und Bildmaterial hat sie zu bieten.

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